Sechs Millionen Bankkonten in Iran gesperrt

Das Amt für die Bekämpfung des Waren- und Devisenschmuggels sperrt Konten von Geldwäschern

Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur IRIB hervorgeht, wurden in Iran sechs Millionen Konten gesperrt, die vermutlich mit Geldwäsche in Zusammenhang stehen. Der Leiter des Amtes zur Bekämpfung des Waren- und Devisenschmuggels, Ali Moayedi, teilte in einer Pressekonferenz mit, dass das Amt im vergangenen Jahr mehr als sechs Millionen Konten überprüft und gesperrt hat. Zwei Millionen dieser Konten gehören natürlichen Personen oder Ausländern. In Zusammenarbeit mit der Zentralbank des Iran seien strafrechtliche Verfahren eingeleitet worden, um den Schmugglern das Handwerk zu legen.

„Die Bekämpfung der Schmuggelei ist jedoch sehr schwierig und laut Statistik sind 158 Länder damit konfrontiert. Dennoch versuchen wir weiterhin, dieses Problem in Iran durch Schaffung einer transparenten Wirtschaft zu minimieren“, ergänzte Moayedi.

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