Iranische Regierung legitimiert Mining von Kryptowährungen

Transaktionen auf dem inländischen Finanzmarkt werden jedoch nicht unterstützt.

Die iranische Regierung erkennt das Mining von Kryptowährungen als ein legitimes Geschäft an. Voraussetzung ist eine Genehmigung vom Ministerium für Industrie, Bergbau und Handel.

Laut dem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA geht die Regierung davon aus, dass, wer Kryptowährungen benutzt, auch die damit verbundenen Risiken in Kauf nehmen muss. Kryptowährungen werden weder von der Regierung noch vom Finanzsystem unterstützt oder gewährleistet.

Die Verwendung von Kryptowährungen ist nicht für inländische Transaktionen zulässig und wird wie bei anderen gewerblichen Tätigkeiten steuerpflichtig sein. Die Steuerbefreiung ist nur dann möglich, wenn die erworbenen Devisen in den heimischen Finanzmarkt zurückgeführt werden, so hat es das Kabinetts am Sonntag 28. Juli beschlossen.

Mining von Kryptowährungen erweist sich dank der niedrigen Energiekosten hierzulande als sehr lukrativ. Da die Energiekosten in Iran größtenteils subventioniert werden, wurde dies zu einem umstrittenen Thema.

Masoud Khansari, Präsident der Teheraner Handelskammer, kritisiert die strenge Politik der Nutzung von Kryptowährungen durch die iranische Zentralbank: „Heute verwenden wir die Kryptowährungen eingeschränkt. … Im Bereich der Kryptowährungen reagiert die Politik sehr langsam, was der iranischen Wirtschaft sicherlich Schaden zufügt.“, so Khansari laut Mehr Nachrichtagentur.

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