Deutscher Gesandter über die deutsch-iranischen Handelsbeziehungen

Großes Potential und gute Chancen geben Anlass zur Zuversicht.

Der Ständige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Iran, Dr. Oliver Schnakenberg, äußerte sich im Rahmen der Veranstaltung der AHK Iran am 8. Oktober 2019 u. a. zu den deutsch-iranischen Handelsbeziehungen.

Er sieht die aktuelle Lage vor dem Hintergrund der wieder eingeführten US-amerikanischen Wirtschaftssanktionen ausgesprochen angespannt. Und dennoch sieht er die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen als ein belastbares Fundament für die bilaterale Zusammenarbeit: Er betont: “Wir stehen zum Engagement unserer Unternehmen hier im Iran.“ Insbesondere sieht er aktuell gute Chancen für kleine und mittelständische Unternehmen, die kein US-Geschäft unterhalten, auf dem iranischen Markt Fuß zu fassen. Dr. Oliver Schakenberg weiter: „Der große iranischen Markt bietet gewaltiges Potential, das aktuell nicht genutzt wird“

In diesem Zusammenhang verwies er auch auf die Zweckgesellschaft INSTEX, die den Zahlungsverkehr mit dem Iran erleichtern soll. Am 1. Oktober 2019 wurde bekannt, dass acht weitere Länder sich dem Finanzmechanismus für den Handel mit dem Iran anschließen. Für die Bundesregierung hat die Aufrechterhaltung des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) höchste Priorität. Dr. Oliver Schnakenberg ermunterte daher abschließend: „Es sollte mehr Zuversicht vorherrschen.“

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