Industrie- und Handelskammer Hannover

Die IHK Hannover ist die Industrie- und Handelskammer für die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover sowie für die Landkreise Diepholz, Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Göttingen.

Die IHK Hannover informiert u.a. über Aus- und Weiterbildung, Unternehmensförderung sowie Standortpolitik und bietet innovativen Service.

Firmenpräsentation

Die Firma Look-TEC GmbH ist ein global agierendes Unternehmen mit den Geschäftsfeldern Vermittlung von Fertigungsaufträgen für Bauteile und Baugruppen aus mechanischer Präzisionsbearbeitung und Handel mit Bauteilen und Baugruppen aus mechanischer Präzisionsarbeit sowie die Produkte unseres Vertriebspartner Heinol.

Unsere Partner sind:
ZS Industries Co. Ltd., Shanghai (China) www.zsind.com
Heinol & Co. KG, Dauchingen (Deutschland) www.heinol.de

Mechanische Präzisionsarbeit aus Asien mit zertifizierten Partnern von ZS Industries & Co. Ltd., Shanghai (ZSI). Es sind verschiedene Branchen, die wir seit Jahren erfolgreich beliefern (Maschinenbau, Landwirtschaft, Energy, Windkraft usw. Ausgenommen ist die Medizintechnik).

Heinol Produkte sind u. a. für den Bereich Maschinenbau / Lohnfertigung einsetzbar. Hier suchen wir Vorort einen Sales Distributor der die Produkte weiter vertreibt. Gerne auch mit Lagerhaltung. Hierzu sind gesonderte Konditionen möglich. Referenzen von deutschen Firmen, die jetzt im Iran ansässig sind (z. B. Bosch, Siemens usw.) liegen vor.

Eröffnung der Vertretung des Landes Niedersachsen

Niedersachsen hat am Sonntag (06.11.) als erstes deutsches Bundesland eine eigene Repräsentanz in der iranischen Hauptstadt Teheran eröffnet. Die Deutsch-Iranische Industrie- und Handelskammer soll als Vertretung des Landes Niedersachsen wirtschaftliche und politische Kontakte vermitteln und niedersächsische Unternehmen beim Einstieg in den iranischen Markt unterstützen.

Der Iran bleibt im Fokus der oldenburgischen Unternehmen. Dieses Fazit zog man beim Exportleiterkreis der Oldenburgischen IHK nach einem Treffen im Haus der Firma Herzog in Oldenburg. Mehr als ein Jahr nach dem sogenannten Implementation Day, also dem Tag, an dem die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben wurden, habe sich die Euphorie jedoch etwas gelegt.

Zwar seien seit Januar 2016 mehr als 1000 deutsche Unternehmen in den Iran gereist, um Geschäftsbeziehungen vor Ort zu reaktivieren oder neu aufzubauen. Dennoch dauere die Geschäftsanbahnung lange, berichtete laut einer Mitteilung Kamelia Karimi, Repräsentantin des Landes Niedersachsen im Iran. Formal seien die EU-Sanktionen gegen den Iran aufgehoben. Da es aber seitens der USA noch immer Sanktionen gebe und es nicht auszuschließen sei, dass die neue US-Regierung neue erlasse, agierten viele Unternehmen derzeit noch vorsichtig. Vor allem regionale deutsche Geldinstitute wickelten Iran-Geschäfte wieder ab, dennoch könne der Zahlungsvorgang aufgrund detaillierter Prüfungen Zeit in Anspruch nehmen.

Im Iran brauche man bis zum ersten Geschäftsabschluss viel Geduld, es müssten viele Details geklärt werden. Das machte auch Ralf Mertens, geschäftsführender Gesellschafter von Fischer & Plath (Berne) deutlich. Er berichtete aus der Praxis. Mertens hatte bei einer Delegationsreise mit Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD, Sande) Ende 2015 erste Kontakte vor Ort knüpfen können. Die Geduld würde sich nun auszahlen. „Made in Germany“ genieße im Iran nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert.

Laut Karimi lässt sich diese Einschätzung auch mit Zahlen belegen. So sei der Handel zwischen Deutschland und dem Iran seit Anfang 2016 um etwa 20 Prozent gestiegen.

Der IHK-Exportleiterkreis hat rund 100 Mitglieder und Gäste. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen der persönliche Erfahrungsaustausch und das Netzwerken, wie jetzt bei Herzog, einem global tätigen Spezialist für Flechtmaschinen.

Während der Sanktionen wurden Waren vor allem aus Asien eingekauft. Iran möchte jetzt wieder an die traditionell guten Geschäftsbeziehungen zu Deutschland anknüpfen.

NDR 1 Niedersachsen - 09.02.2017 19:05 Uhr Autor/in: Schafineya, Bita

Lies: Niedersachsen übernimmt bei Kontakten in den Iran Vorreiterrolle

Niedersachsen hat heute als erstes deutsches Bundesland eine eigene Repräsentanz in der iranischen Hauptstadt Teheran eröffnet. Die Vertretung soll wirtschaftliche und politische Kontakte vermitteln und niedersächsischen Unternehmen beim Einstieg in den iranischen Markt unterstützen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte bei der offiziellen Eröffnungsfeier mit über 200 Gästen in Teheran: „Nach unserer sehr erfolgreichen Delegationsreise im vergangenen Jahr war für uns klar, dass wir die einmal angebahnten Iran-Kontakte vertiefen wollen. Gerade für niedersächsische Unternehmen bietet dieses Land mit seinen 80 Millionen Einwohnern große Chancen, die wir entschlossen nutzen sollten. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir als erstes deutsches Bundesland den Schritt gehen und hier in Teheran ein eigenes Büro eröffnen. Jetzt haben Firmen aus Niedersachsen einen konkreten Anlaufpunkt in Teheran. Aber auch die iranischen Unternehmen können den direkten Draht nach Niedersachsen gerne in Anspruch nehmen.“

Konkret soll die Vertretung niedersächsische Firmen bei der Standortsuche im Iran beraten, die Kontaktaufnahme zu potentiellen Geschäftspartnern und staatlichen Stellen erleichtern und Orientierung bei Fragen zum Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsrecht bieten. Als Repräsentantin vor Ort wird die Iranerin Kamelia Karimi eingesetzt, die zuvor bei der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer (AHK Iran) sowie bei zahlreichen deutschsprachigen Institutionen in Teheran tätig war. Die AHK Iran ist ein langjähriger Partner des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums und wird Kamelia Karimi bei ihrer neuen Aufgabe administrativ unterstützen. Außerdem hat Karimi Zugang zu dem weitreichenden Netzwerk der AHK Iran, zu den rund 2.300 Mitgliedsunternehmen sowie politischen Entscheidungsträgern in dem Land am Persischen Golf.

„Die Vertretung Niedersachsens im Iran soll als Brücke zwischen den iranischen und deutschen Firmen dienen“, so Repräsentantin Karimi bei der Eröffnung. „Fragestellungen zu wirtschaftlichen und kulturellen Besonderheiten, die in der iranischen Geschäftswelt zu beachten sind, können unmittelbar vor Ort geklärt werden. Wir werden versuchen, die geschäftlichen Beziehungen zwischen den deutschen und iranischen Firmen weiter zu vertiefen.“

René Harun, ehemaliger Geschäftsführer der AHK Iran, sagte anlässlich des Empfangs: „Durch die breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur Niedersachsens ist es ein konsequenter und richtiger Schritt, eine Anlaufstelle für die niedersächsische Wirtschaft in Teheran zu eröffnen. Wir freuen uns sehr, dass wir Niedersachsen dabei unterstützen können. Die Kooperation zwischen dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der AHK Iran ist von Vertrauen und enger Partnerschaft geprägt. Kamelia Karimi war seit fast zehn Jahren bei der AHK Iran angestellt und ist aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung die ideale Besetzung der Niedersachsen-Repräsentanz.“

Minister Lies sagte abschließend: „Auch bei meinem zweiten Besuch hier ist das Interesse der Iraner an niedersächsischen Produkten und Investitionen sehr groß. Mit unserem Büro vor Ort zeigen wir, dass wir auf den Iran als wichtigen wirtschaftlichen Partner setzen. Niedersachsen nimmt hier bewusst eine Vorreiterrolle unter den deutschen Bundesländern ein. Wir möchten angesichts der positiven politischen Veränderungen im Iran so schnell wie möglich unsere traditionell guten Beziehungen ausweiten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Karimi eine erfahrene Netzwerkerin verpflichten konnten und dass sie mit der AHK Iran einen zuverlässigen Partner an ihrer Seite hat.“

Im weiteren Verlauf seiner aktuellen, fünftägigen Delegationsreise, die von rund 70 Unternehmensvertretern begleitet wird, besucht Minister Lies neben Teheran auch die Wirtschaftsmetropole Tabriz (Hauptstadt der an die Türkei angrenzenden Provinz Ost-Aserbaidschan). Dort stehen wirtschaftliche und politische Gespräche mit Regierungsvertretern sowie verschiedene Unternehmensbesuche auf dem Programm.

Hintergrundinformation:

Der Iran liegt mit seinen knapp 80 Millionen Einwohnern unter den weltweit 20 stärksten Volkswirtschaften. Während der zehnjährigen Phase mit internationalen Wirtschaftssanktionen ist das deutsche Exportvolumen in den Iran um circa 50 Prozent von rund 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf noch 2,4 Milliarden Euro 2014. Auch in Niedersachsen sank der Außenhandel mit dem Iran: Im selben Zeitraum fielen die Exporte von 624 Millionen Euro auf rund 90 Millionen Euro. Als mit der „Wiener Vereinbarung“ im Juli 2015 die Sanktionen schrittweise zurückgenommen wurden, stiegen die Exportvolumen Niedersachsens wieder an: um 12,6 Prozent von 93 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 105 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Deutschlandweit ist der Außenhandel mit dem Iran im Jahr 2015 noch weiter zurück gegangen seit dem ersten Halbjahr 2016 zeichnet sich jedoch eine deutliche Trendwende ab. Infolge des Embargos besteht im Iran weiterhin in vielen Bereichen großer Modernisierungs- und Nachholbedarf – Bereiche, in denen die niedersächsische Wirtschaft gut aufgestellt ist. Dies gilt beispielweise auf den Feldern Maschinenbau und Medizintechnik, auf dem Mobilitätssektor sowie für die Ernährungswirtschaft und den Landmaschinenbau und schließlich auf den Feldern Erneuerbare Energien, Erdgasförderung und auch Infrastruktur.

Ansprechpartner

Kamelia Karimi

Repräsentantin des Landes Niedersachsen im Iran, Repräsentantin von SES im Iran

0098-21-8133-1103
0098-21-8875-8925
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