VDMA weiterhin mit dem Iran zu handeln

10.05.18

عکس: VDMA

Zur Entscheidung der amerikanischen Regierung aus dem Nuklearabkommen mit dem Iran auszusteigen sagt der VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann, „So lange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviert, ist legales Irangeschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich.“

Brodtmann fügte noch hinzu, „Der politische Ball liegt nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump jetzt in Teheran. Dort muss entschieden werden, ob man das Nuklearabkommen auch unabhängig von den USA fortsetzen will – was für alle Seiten die beste Lösung wäre.“

 

Der VDMA-Hauptgeschäftsführer unterstützt den deutsch-iranischen Außenhandel und hält diesen noch für machbar. „So lange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviert, ist legales Irangeschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich. Hierbei wird der VDMA seine Mitglieder weiterhin unterstützen.“

 

Der VDMA-Hauptgeschäftsführer erklärte, dass die deutschen Maschinenexporte in den Iran im vergangenen Jahr um gut 21 Prozent auf 901 Millionen Euro gestiegen sind. Deutschland hat so mit Italien gleichgezogen (plus 9 Prozent auf 897 Millionen Euro), China liegt aber noch immer mit weitem Abstand an der Spitze (2,3 Milliarden Euro).

 

Mit gut 3.200 Mitgliedern ist der VDMA die größte Netzwerkorganisation und wichtigstes Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa.