Deutsche Diskussionsrunde in der Irankammer

09.10.18

Iranische Unternehmen und Repräsentanten der AHK Iran diskutieren über die Herausforderungen des deutsch-iranischen Handels

Am 2. Oktober fand in der Irankammer ein Treffen zwischen Unternehmern und Wirtschaftsvertretern von iranischer als auch deutscher Seite statt. Vertreten waren neben den AHK-Vorstandsmitgliedern Rasoul Ranjbaran, Saeed Roshani und Michael Beck die delegierte der Deutschen Wirtschaft Dagmar Bohnstein, der Präsident der deutsch-iranischen Handelskammer Abbas Ali Ghasaei sowie der Abgeordnete für internationale Beziehungen der Iranhandelskammer Mohammad Reza Karbasi. 

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit ihre Bedürfnisse, Notstände und Erwartungen zum Ausdruck zu bringen. Dagmar Bohnstein, die delegierte der Deutschen Wirtschaft im Iran, äußerte sich während des Treffens folgendermaßen: „Deutsche Unternehmen suchen die wirtschaftliche Verbindung mit dem Iran. Seit der Wiedereinführung der Sanktionen gestaltet sich die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit zwischen dem Iran und Europa zunehmend schwerer. Dem Warenaustausch zwischen beiden Ländern stehen iranische Einfuhrbeschränkungen im Weg, von dessen Aufhebung die iranische Wirtschaft profitieren würde.“

Die anwesenden Unternehmer beklagten vor allem die langwierige Visa-Antragsstellung eines deutschen Visums, iranische Einfuhrbeschränkungen für gewisse Güter sowie mangelnde Transparenz der deutschen und iranischen Banken bei deutsch-iranischen Transaktionen. Die Vorstände der AHK versicherten diese Probleme zu adressieren und eine Lösung zu finden.