WATEX Teheran 2016

Allgemeines:
Die generelle wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Iran ist schwer einzuschätzen. Der grundsätzliche Investitionsbedarf des Landes ist sehr hoch, und gerade die Öl- und Gasindustrie wird hier politische Priorität haben. Andererseits ist die Finanzlage des Irans nach den wirtschaftlich schwierigen vergangenen Jahren völlig unklar. Zudem erschwert der niedrige Ölpreis eine schnelle Steigerung der Staatseinnahmen. Insgesamt kann aber festgestellt werden, dass im Iran eine gewisse Aufbruchsstimmung vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund fand vom 25.-28.09.2016 die WATEX - International Water & Waste Water Exhibition in Teheran zum 12. Mal statt. Sie gilt als die führende Fachmesse im Iran für die Wasser- und Abwasserindustrie. Insgesamt besuchten 31.439 Besucher die Messe, darunter 26.338 Fachbesucher. Sie kamen überwiegend aus dem Iran.

Aussteller:
Laut Veranstalter präsentierten sich auf der Messe 399 Aussteller, davon 259 iranische und 140 ausländische aus 26 Ländern. Als Produktgruppen wurde alles rund um Wasser präsentiert, und auch die dazu notwendigen Bauverfahren.

Deutsche Beteiligung:
Die Bundesrepublik Deutschland war zum ersten Mal mit einem offiziellen Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Kooperation mit dem AUMA auf der WATEX in Teheran vertreten. Diesem German Pavilion schlossen sich 24 Haupt- und 21 Unteraussteller an und stellten unter dem Qualitätslabel „made in Germany“ aus. Die am Ende der Messe befragten Aussteller bearbeiten den iranischen Markt teilweise bereits vor ihrer Messebeteiligung (65 %), für 35 % war der Markt neu. Die vorrangigen Ziele Kundenwerbung, Marktbeobachtung und Imagewerbung und wurden größtenteils teilweise oder vollständig erreicht. Auch die Einführung von Produkten war für viele ein wichtiges Beteiligungsziel. Es konnte mehrheitlich teilweise (64 %), aber auch vollständig (21 %) oder gar nicht (14 %) realisiert werden. 44 % der Unternehmen erwarteten am Ende der Messe ein gutes Nachmessegeschäft und für die Hälfte der Teilnehmer war bereits klar, dass sie sich an der nächsten WATEX 2017 wieder beteiligen werden.

Quelle: AUMA

Allgemeines:
Die bestehende Unterversorgung mit medizinischen Einrichtungen soll vor allem durch Investitionen in- und ausländischer Privatunternehmen beseitigt werden. Der bislang dominierende Staat will sich nur noch begrenzt bei Ausbau und Modernisierung des Gesundheitswesens engagieren. Dem Privatsektor werden Vereinbarungen über Patientenzahlen und Vergütungen medizinscher Dienstleistungen angeboten. Vor diesem Hintergrund fand vom 15.-18.05.2016 die Iran Health -Internationale Fachmesse für Medizintechnik in Teheran zum 19. Mal statt. Sie gilt als die führende Fachmesse im Iran für die Branche.

Aussteller:
Laut Veranstalter präsentierten sich auf der Messe 771 Aussteller, davon 395 iranische und 376 aus dem Ausland. Hauptsächlich vertretene Warengruppen waren Krankenhausausrüstung, Elektromedizin, Medizintechnik, Rehabilitationsgeräte, Röntgengeräte, Verbrauchsgüter, Sterilisationsgeräte und Laborgeräte. Neben Deutschland waren noch zehn weitere Länder mit einer offiziellen Beteiligung vertreten: Italien, Österreich, Schweiz, Tschechien, Finnland, Türkei, Südkorea, Taiwan, Indien und China.

Deutsche Beteiligung:
Die Bundesrepublik Deutschland war nach 2005 zum ersten Mal erneut mit einem offiziellen Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Kooperation mit dem AUMA auf der Iran Health 2016 in Teheran vertreten. Diesem German Pavilion schlossen sich 19 Haupt- und 1 Unteraussteller an und stellten unter dem Qualitätslabel „made in Germany“ aus. Zwei der Hauptaussteller nutzten die Form der Kleinstbeteiligung und beteiligten sich im Rahmen eines sogenannten Informationszentrums, also einer dem Informationsstand angeschlossenen Präsentationsnische mit ca. 2 m² Fläche. Die am Ende der Messe befragten Aussteller bearbeiten den iranischen Markt teilweise bereits vor ihrer Messebeteiligung (59 %), für 35 % war der Markt neu. Die vorrangigen Ziele Marktbeobachtung, Kundenwerbung und Kontaktpflege sowie Imagewerbung wurden größtenteils teilweise oder vollständig erreicht. Auch die Vertretersuche war für viele ein wichtiges Beteiligungsziel. Es konnte ebenfalls mehrheitlich teilweise (50 %) oder vollständig (42 %) realisiert werden. 41 % der Unternehmen erwarteten am Ende der Messe ein gutes Nachmessegeschäft, dennoch war für nur 3 der Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass sie sich an der nächsten Iran Health 2017 wieder beteiligen werden.

Quelle: AUMA

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