Erneut traten von der US verhängte Sanktionen gegen den Iran in Kraft. Dieses politische Ereignis wurde ebenfalls von den deutschen Medien aufgegriffen und stark diskutiert. Auch Dagmar von Bohnstein, Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Iran, äußerte sich in etlichen Medienausgaben zu den aktuellen Geschehnissen.

Der Forderungskatalog wurde vor einigen Wochen in Deutschland und dem Iran veröffentlicht. Deutsch-iranische Wirtschaftsbeziehungen – Wunsch und Wirklichkeit. Es handelt sich um eine Positionsbestimmung und formuliert unsere Forderungen an die deutsche Bundesregierung, die Europäische Union und die Regierung von Präsident Rohani.

Fachberichte

Jedes Iran-Geschäft mit US-Risiken behaftet?
Viele Zeitungsartikel der letzten Zeit (vgl. zuletzt die BILD vom 08.08.) erwecken den Eindruck, als ob die Fortsetzung jedes Iran-Geschäftes der deutschen Wirtschaft zu großen US-Risiken, inklusive einer Listung auf US-Sanktionslisten, führen kann oder muss.

Person der Woche: Abdolnaser Hemmati
Als vor zwei Wochen Abdolnaser Hemmati zum neuen Chef der iranischen Zentralbank ernannt wurde, waren viele skeptisch. Die neue Politik von Rohani, den freien Devisenmarkt komplett zu schließen, war total schiefgelaufen. Der Rial stürzte jeden Tag tiefer, der Dollar hatte zum ersten Mal einen fünfstelligen Kurs erreicht und es kam zu sporadischen Demonstrationen von der Bevölkerung, deren Eigentum binnen fünf Monaten die Hälfte seines Werts verloren hatte.

US-Sanktionen - ein unauflösbares Dilemma?
In diesen Tagen möchte man nicht in den Schuhen deutscher Geschäftsleiter stecken, die sich nicht nur mit den Folgen eines immer weiter anschwellenden Handelskonflikts zwischen den USA und ...

Was deutsche Firmen nach Donald Trumps Entscheidung beachten sollten
Für die Geschäftsführung deutscher Unternehmen mit Geschäften oder auch nur Interessen in Iran stellt sich nun die Frage, welche Auswirkung die Wiedereinführung der US-Sanktionen auf ihr Unternehmen hat. Müssen die US-Sanktionen von dem Unternehmen befolgt werden? Welche Konsequenzen drohen bei einer Nichtbefolgung? Zwingen die US-Sanktionen zu einem vollständigen Rückzug aus dem Iran-Markt? Oder verbleiben dem Unternehmen noch Geschäftsbereiche, die ein Iran-Geschäft zulassen? Und welche Pflichten müssen Geschäftsleiter deutscher Unternehmens berücksichtigen?

Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine „Kontaktstelle Iran” für betroffene deutsche Unternehmen eingerichtet.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beantwortet häufig gestellte Fragen zum Iran-Geschäft nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen.

Das US-Finanzministerium hat Erläuterungen veröffentlicht.

Details zur EU-Rechtslage

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt  umfassende Informationen zum Embargo gegen Iran und ein gut lesbares Merkblatt (Stand 01/2017) bereit.

Die Zollverwaltung fasst die wichtigsten Beschränkungen für Ausfuhren/Einfuhren zusammen.

Eine konsolidierte Fassung der Iran-Embargo-Verordnung fasst die Embargo-Rechtstexte zusammen und kann als Hilfestellung dienen.

EU Blockade-Statut

Das „Blockadestatut“ verbietet Unternehmen aus der EU, sich an die US-Sanktionen gegen Iran zu halten. Urteile ausländischer Gerichte zur Durchsetzung der US-Sanktionen werden in der EU nicht anerkannt.

BASISINFOS

Länderinformationen, Reisehinweise und Konsulatsadressen

Länderseite Iran des Auswärtigen Amtes (AA)

Iranische Konsulate in Deutschland (AA)


Wirtschaftliche und rechtliche Informationen zum iranischen Markt

Länderportal Iran von Germany Trade & Invest

Ansprechpartner

Khashayar Nivipour

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